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28.03.2017 37 Reax
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Das Spiel gibts mit Stil

Im Zug mit Katja Walder.

«Ich gseh öppis, wo du nöd gsehsch» – der letzte Strohhalm für Eltern, um im ÖV gelangweilte, quengelige Kinder bei Laune zu halten. Dabei gibt es zwei Spielvarianten. Variante 1: Die, die man eigentlich gerne spielen würde. «Ich gseh öppis, wo du nöd gsehsch, und dem hanget en Böögg us de Nase.» – «Ich gseh öppis, wo du nöd gsehsch, und das macht en Schtei wie 100 Täg Rägewätter.» – «Ich schmöck öppis, wo du au schmöcksch, und das hätt definitiv z vill billigs Parfüm verwütscht.» Weil man ein Kind aber nie vorsätzlich zum Lästern anstiften würde und die Folge dieser ersten Spielvariante wäre, dass der eigene, eigentlich gut erzogene Nachwuchs mit dem Finger auf Mitreisende zeigen würde, beschränkt man sich auf Spielvariante 2, die politisch korrekter, aber halt auch etwas abgedroschener ist: Ich gseh öppis, wo du nöd gsehsch, und das isch grüen (Baum), blau (Auto), rot (Bagger). Wenn das Kind bei «Ich gseh öppis, wo du nöd gsehsch, und das isch gääl!» dann auf die mütterlichen Zähne zeigt, mit denen es erwartungsfroh angelächelt wird, hat man nun wenigstens einen weiteren Ansporn, endlich dem drei Jahre alten Erinnerungsbrief der DH folge zu leisten. Ob Bleaching von der Krankenkasse übernommen wird?

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