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10.11.2017 113 Reax
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Letzte Chance

Im Zug mit Katja Walder.

Umständlich nestelte die Frau mir gegenüber im Abteil in ihrer grossen Handtasche. Dann brachte sie ein sonderbares Objekt zum Vorschein: einen Frischhaltebeutel mit Reis. Noch ehe ich mir ausmalen konnte, warum sie in der S-Bahn von Zürich nach Winterthur am Nachmittag einen Sack rohen Reis benötigt, begann sie, diesen sanft in der Hand hin und her zu wiegen und mit den Daumen den Reis zu bewegen und darauf herumzudrücken. Dann – ich traute meinen Augen nicht – murmelte sie etwas in den Beutel, hielt ihn ans Ohr und begann ein Gespräch: «Ghörsch mi?», fragte sie fast flehend. Der Seufzer der Erleichterung kam sofort: «Ah guet! Zum Glück! Du glaubsch nöd, was mir passiert isch! […] Mir isch s Handy is WC gheit! […] Voll hine us em Hosesack diräkt is Wasser. […] Ja, ich han gmeint, ich stirb! […] Dänn hätt de Kolleg gmeint, ich sölls in en Sack Riis stecke und luftdicht zuemache! Weisch, was i gmacht han? Bini id Kantine und han gfröget, öbs mer chönnted chli Riis geh! […] De isch äxtra in Chäller go en Sack Riis ufmache! […] […] Bis jetzt gahts no, ja. […] D Lüüt lueged eifach chli blöd!» Ich fühlte mich ertappt.

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