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19.09.2017 72 Reax
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Ueli? So schön!

Im Zug mit Katja Walder.

Dass eine Zugfahrt mit Kindern zum Spiessrutenlauf werden kann, ist Eltern bekannt. Zu viele Leute verdrehen genervt die Augen, wenn ein Kind schreit, laut redet oder auf den Sitzen rumklettert. Es gibt aber auch das Gegenteil: Selbsterklärte Kindernärrinnen, wie die ältere Frau mit grauem Pagenschnitt, markanter Brille und rotem Lippenstift. «Ja sali, du! Du bisch aber en Schnügel, du!», sagte sie zu einem etwa dreijährigen blonden Jungen. «Sonen Charmeur, du! So chliini Chnöpf vertreied mir immer de Chopf. Wie heissisch du?» Kind: «Juri!» Frau: «Ueli? Das isch aber en schöne Name!» Kind: «Juri!» Frau: «Was, wie? Juri? Säg au, sonen schöne Name! Häsch no es Brüederli oder es Schwöschterli? Wie heisst dänn das?» Kind: «Basil.» Frau: «Hansli? Ja, das isch aber en schöne Name!» Kind: «Basil!» Frau: «Wie? Basil? Häi du, das isch dänn en schöne Name! Ja ihr herzige Chind sind ja scho e Freud! So uufgweckt! Und gälled Si, die halted eim uf Trab! Jemmers, du bisch eine, du! En Luuszapfe bisch, gäll! Und die schöne Wimperli! Du häsch sicher ganz en schöne Name, gäll du! Wie heissisch du?» Kind, etwas überrascht, da es seinen Namen ja schon vor fünf Minuten gesagt hat: «Ich?» Frau: «Dirk? Potz Tüüfel! Das isch aber en schöne Name!»

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