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Bellevue-Bar

02.11.2017 29 Reax
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Der Film zur Migrationsfrage

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

«Niemand will einen solchen Film sehen» meinte Nationalrat Andreas Glarner. Ich wollte vom SVP-Hardliner in Migrationsfragen wissen, was er über den Dokumentarfilm «Willkommen in der Schweiz» denkt. Ein kommerzieller Flop werde das. Ein unnötiger Film. Wahrscheinlich wird dieser Film keine Zuschauerrekorde brechen. Trotzdem ist es ein nötiger Film. Er macht die grosse Migrationsfrage am Beispiel der kleinen Aargauer Gemeinde Oberwil-Lieli konkret. Das Dorf muss zehn Flüchtlinge aufnehmen. So will es der kantonale Verteilschlüssel. Gemeindepräsident Glarner wollte das nicht. Er empfahl seiner Gemeinde, sich der kantonal verordneten Solidarität zu verweigern. Es sei besser, eine Busse zu bezahlen. Studentin Johanna Gündel, Tochter des Gemüsebauern, war entsetzt über die Idee, sich freizukaufen. So kämpfte sie für die Aufnahme der zehn Flüchtlinge. Der Streit machte weltweit Schlagzeilen. Jetzt kommt er ins Kino. Der Film verdichtet diese Dorfgeschichte zu einem Lehrstück über die direkte Demokratie und hilft dem Publikum, eine eigene Antwort zu finden. Absolut sehenswert. 

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