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Bellevue-Bar

26.01.2017 121 Reax
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Der Widmer-Schlumpf-Faktor

Hannes Britschgi, unser Mann in Bern.

Keiner versteht sie, aber alle entscheiden mit. Sie trägt das Kürzel USR III – für Unternehmenssteuerreform III. Nur die Experten der Steuerberatungsbüros verstehen, was im neuen Gesetz steht. Zum Teil höchstselbst von ihnen reingeschrieben. Welche Auswirkungen die Reform für die Gemeinde- und Kantonsfinanzen haben wird, kann seriöserweise niemand voraussagen. Dieser Blindflug nennt sich «dynamische» Reform. Der Entscheid über die Reform fällt am Abstimmungssonntag vom 12. Februar. Die Schweizer stehen letztlich vor einer Glaubensfrage. Bei solchen hat das irdische Bodenpersonal einen grossen Einfluss. Ex-Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf begründete am Montag im «Blick», weshalb sie die Reform «aus der Balance» sieht und untermauerte ihre Kritik mit dem launigen Spruch: «E Stüür bruucht Gschpüür, susch wirds tüür.» Natürlich findet das Finanzminister Ueli Maurer alles andere als lustig. Er weiss um die Glaubwürdigkeit, welche die Ex-Bundesrätin im Volk geniesst, und so hält er mit «150 Regierungsräten, sieben Bundesräten, allen bürgerlichen Parteichefs und Steuerexperten des Parlaments» dagegen. Nur: Glaubwürdigkeit ist keine rechnerische Grösse von Kopfzahlen.

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