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Bellevue-Bar

24.05.2018 2 Reax
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Die Butter vom Brot verteidigen

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Die einen verlangen «Netzsperren». Das tönt nicht unbedingt sympathisch. Die anderen rufen: «Freiheit des Internets!» Das tönt natürlich viel besser und wenn es dann noch die Jungen sind, noch viel, viel besser. Aber lassen wir uns nicht täuschen. Das neue Geldspielgesetz verteidigt Schweizer Recht und Schweizer Interessen gegen ausländische Anbieter von Online-Glücksspielen. Es gibt keinen überzeugenden Grund, weshalb die sich über schweizerisches Recht hinwegsetzen dürften.

Die «Freiheit des Internets» macht nicht automatisch alle nationalen Rechtsordnungen platt. Die Gegner des neuen Gesetzes fordern Konzessionen mit Kosten und Auflagen für ausländische Interessenten, statt die komplette Abschottung mit Netzsperren. Tönt wiederum sympathisch, aber wie will die Schweiz dann illegale, also nicht konzessionierte Anbieter, verhindern? Genau: dann wären eben Netzsperren gefragt. Sonst würde sich keiner um Konzessionen bemühen, die ihm eh nur Kosten verursachen. Das neue Gesetz sorgt dafür, dass weiterhin Gewinne der Geldspiele für gemeinnützige Zwecke abgeschöpft werden, also in soziale, sportliche und kulturelle Projekte in der Schweiz fliessen, statt in fremde Taschen.

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