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Bellevue-Bar

17.08.2017 33 Reax
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Erste Schritte statt zurück auf null

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Willkommen zurück im Alltag. Mit dem Ferienende beginnt die heisse Phase der Entscheidung über die Altersreform 2020. Hauchdünn – eine Stimme Differenz – war die Zustimmung im Parlament. Auch an der Urne dürfte es am 24. September sehr eng werden. Bundesrat Alain Berset muss um sein grosses Reformwerk fürchten. So packte er vor Tagen im «Tages-Anzeiger» den ganz grossen Hammer aus und drohte der jungen Generation unter 45: «Wenn ihr Nein stimmt,  könnt ihr nicht sicher sein, dass ihr noch eine AHV-Rente bekommt.» Zu seinem Vorschlag – Rentenalter für Frauen 65, tiefere Pensionskassenrenten, aber 70 Franken höhere AHV-Rente – gäbe es «keine Alternative auf die Schnelle». Es gibt immer Alternativen und auch ein Ja ist keine absolute Sicherheit, dass künftige Generationen ihre AHV bekommen. Sozialminister Berset zeigt einfach Nerven. Darf er auch. Aber die Gegner der Altersreform 2020 würden bei einem Erfolg schon längst notwendige Korrekturen, die sie selbst genauso wünschen, über Jahre hinauszögern. Dies nur, weil ihnen die 70 Franken plus in der AHV nicht passen. Es gibt keine perfekte Reform. Diese nicht ganz perfekte Reform 2020 ist besser als gar keine Reform.

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