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Bellevue-Bar

23.08.2018 22 Reax
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Nein, diese Suppe ess ich nicht!

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Du bist, was du isst. Nur, wer entscheidet, was auf meinen Teller kommt? Sind Konsumentinnen und Konsumenten frei in ihrer Entscheidung? Oder sind sie durch das Angebot fremdbestimmt? Braucht es neue Gesetze und einen Staat, der sie durchsetzt, damit jeder eine Suppe anrühren kann, die ihm schmeckt? In einem Monat stimmen wir über die Fair-Food-Initiative ab, die den Staat verpflichtet, etwas für gesund, umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel zu tun und etwas gegen die Lebensmittelverschwendung. Das ist gut gemeint, aber einigermassen überflüssig. Herr und Frau Schweizer können bei der Migros im Sortiment ein M biologischer, fairer und nachhaltiger einkaufen oder bei Coop die Naturaplan-Produkte wählen. Und im Lädeli um die Ecke sowieso. Wer kann dort dem regional produzierten Chäsli und Würstli widerstehen? Klar, die Fair-Food-Initiative würde Deklarationspflichten auf importierte Lebensmittel bringen. Aber ehrlich gesagt, lassen viele doch heute schon undeklarierte Ware einfach links liegen. Soziale und ökologische Verantwortung liegt schon lange in unseren eigenen Händen. Auf den Tisch kommt nur, was ich selbst in meinen Einkaufskorb lege.

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