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07.09.2017 6 Reax
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Politik mit Rentenalter 67

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

67 ist die Zahl der Stunde. Für die einen ist sie des Teufels, für die anderen die Heilsgrösse. Schon vor Jahren forderte Bundesrat Pascal Couchepin Rentenalter 67 und provozierte Freund und Feind. Heute gibt Bundesratskandidat Ignazio Cassis in der «NZZ» seinem Vorbild Couchepin recht. Ja, das Rentenalter 67 sei unausweichlich. Wir müssten aufhören, uns etwas vorzulügen. Cassis, der Reformgegner. Die Befürworter warnen vor einem Nein. Denn dann werde das bürgerliche Lager Rentenalter 67 durchsetzen. Allerdings gibt es auch im Pro-Lager Leute wie CVP-Nationalrätin Ruth Humbel, die schnell eine neue Reform mit höherem Rentenalter aufgleisen wollen. Heute lassen sich Schweizer im Durchschnitt ein bis zwei Jahre früher pensionieren. Pensionsalter 63. Und in Banken und Versicherungen sind Frühpensionierungen mit 60 weit verbreitet. Die Fixierung auf 67 fällt beim Realitätstest komplett durch. Statt gebannt aufs Alter 67 zu starren, wäre der Blick zu weiten und noch viel radikaler die Flexibilisierung anzustreben. Jeder und jede nach seinen Möglichkeiten. Die Reform macht erste – wenn auch widersprüchliche – Schritte. Da muss künftig mehr kommen. Klar vor und jenseits Alter 67.

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