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Bellevue-Bar

26.07.2018 3 Reax
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Sterbehilfe für Lotto und Tombola

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Wenn ältere Semester schwere, sperrige Körbe durch die Häuser tragen, dann grassiert wieder das Lotto- und Tombola-Fieber im Dorf. Im «Rössli» halten die Gästen den Atem an, wenn der Spielleiter im Stoffsack nach einem Zahlenjeton fingert. Wer zuerst sein Blatt voll hat, schreit: «Lotto!» Jeder und jede will das Glück packen. Am liebsten den Hauptpreis – das Auto vor der Tür.

Gewinner der Tombolas und Kleinlotterien sind aber nicht nur die Glückssucher an den Tischen, sondern auch die Sport-, Musik- und Dorfvereine. Ihnen, dem «gemeinnützigen Zweck», kommt der kollektive Lustgewinn zugute. Im Juni hat die Schweiz mit fast einer Dreiviertelmehrheit das neue Geldspielgesetz angenommen. In der Verordnung verpasst der Bundesrat den geselligen Glücksrittern schon sehr restriktive Maximal-Einsätze. Die Regierungen der ländlichen Kantone wehren sich gegen diese Knauserigkeit. Frau Landammann Maya Büchi-Käser aus Obwalden sieht die alte Dorftradition, die nie zu «Exzessen» geführt habe, in Gefahr: «Nachdem die Anzahl der Tombolas in den vergangenen Jahren ohnehin rückläufig war», sind «unnötig einschränkende Vorgaben» zu vermeiden. Werter Bundesrat, bitte schnell korrigieren. Lotto! 

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