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Bellevue-Bar

08.03.2018 16 Reax
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Wer zahlt, befiehlt

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Vater raus, Tochter rein. Christoph Blocher verlässt die Parteileitung der SVP. Neu bewirbt sich dort Magdalena Martullo-Blocher.

Erliegt die SVP einem dynastischen Anspruch? Es geht um die Absicherung von Macht und Geld. Vater Blocher hat in den letzten 30 Jahren die SVP zur grössten Partei der Schweiz gemacht. Mit politischem Talent und mit seinem Geld. Was ihm wichtig schien, war ihm nie zu teuer. So finanzierte er Kampagnen und vieles mehr.

Seine milliardenschwere Tochter, die Ems-Chemie-Unternehmerin Martullo-Blocher, garantiert der 30-Prozent-Partei weiterhin eine pralle Kriegskasse und damit politischen Schub. So war Martullo – selbst als blutige Quereinsteigerin – hochwillkommen.

Familien-Nachfolgen haben Tradition. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Die Tschäppäts und Wasserfallens in der Hauptstadt Bern zum Beispiel, die Kennedys, Bushs oder Clintons in den USA. Doch die institutionellen Checks and Balances haben sich bewährt. Bei den Clintons mit Hillarys Wahlschlappe im November 2016, bei den Blochers mit seiner Abwahl als Bundesrat im Dezember 2007.

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