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Digitales Überleben

27.02.2018 0 Reax
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Eine Firma, sechs Geräte

Mit Internet-Unternehmer Peter Hogenkamp

Unsere Firma Scope beschäftigt ein knappes Dutzend Teilzeit- und Vollzeit-Mitarbeitende, die sich auf Zürich, Belgrad, Stockholm und Osijek verteilen. Möchten Sie schätzen, wie viele Computer und ähnliche Geräte ein Internet-Start-up braucht? Neulich habe ich durchgezählt: sechs. Je einen PC, Webcam, Fernseher, Monitor, Apple-TV-Box, Wi-Fi-Router, Drucker. Anschaffungskosten total: 4207 Franken, wobei einige der Geräte mehrere Jahre alt sind. Unsere Mitarbeitenden nutzen private Laptops und Smartphones (und bekommen dafür eine Pauschale ausgezahlt). Entscheidend ist aber, dass die Firma auch keine Server braucht, sondern stattdessen Dienste in der Cloud mietet – und dort siehts preislich anders aus: Wir haben letztes Jahr 42 bezahlte Online-Dienste mit so bunten Namen wie Bugnag, PieSync, Webhose und Zapier sowie bekanntere wie Amazon, Google, HubSpot oder Slack genutzt und dafür immerhin 29 000 Franken gezahlt. Die Regel ist einfach: Mach nur, was du am besten kannst (also unser Produkt), und gib alles andere an externe Experten, denn die können es besser. Wer heute noch einen Serverraum oder gar ein Rechenzentrum betreibt und nicht gerade eine hoch regulierte Bank ist, kann davon ausgehen: Alles muss raus.

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