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Digitales Überleben

06.06.2017 1 Reax
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Hey Siri, mach Musik!

 

Als wir jung waren, hiess «Star Trek» noch «Raumschiff Enterprise», und eines der zentralen Elemente war, dass man mit dem Computer reden konnte wie mit einem Menschen. In 50 Jahren – seitdem ist allerdings fast nichts passiert. Siri von Apple, 2011 mit dem iPhone 4S lanciert, ist bis heute kaum zu gebrauchen, wir finden es immer noch komisch, wenn jemand Befehle in sein Telefon spricht. Und wer mal mit einem Auto-Bordcomputer versucht hat, jemanden per Stimmeingabe anzurufen, fummelt lieber weiter beim Fahren am Handy rum. Nun aber rollen die grossen Internetfirmen das Thema wieder auf. Amazon ist schon seit einer Weile mit dem intelligenten Lautsprecher «Echo» und der Software «Alexa» präsent; Googles Sprachassistent heisst «Home». Beiden gemeinsam: gute Spracherkennung, aber noch wenig konkreter Nutzen – sich das Wetter oder die Agenda vorlesen zu lassen, wird schnell mal langweilig. Seit gestern macht auch Apple mit, oder hat es vielmehr angekündigt, denn ausser einer 3D-Animation von seinem «HomePod» gab es enttäuschenderweise nichts zu sehen oder zu hören. Einmal mehr konzentriert sich Apple zunächst vor allem auf Musik und verkauft das Gerät als intelligenten Sonos-Killer. Vielleicht bricht das ja das Eis zwischen uns und dem Computer.

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