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Digitales Überleben

25.07.2017 2 Reax
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Twint: Nur solide reicht nicht

 

Am Sonntagabend kam ich um halb acht aus den Ferien zurück und sah Wegweiser für «Live at Sunset» bei der Dolder-Eisbahn. Schnell fand ich heraus, dass Norah Jones spielte und es noch Tickets gab. Zwischen Duschen und Zähneputzen kaufte ich um 20.05 Uhr auf dem iPhone ein Ticket und war um halb neun zum ersten Song vor Ort. Erster Gedanke: Ist unsere Zeit nicht grossartig? Wie viel komplizierter wäre das noch vor zehn Jahren gewesen: PC starten, Kreditkarte, Ticket drucken. Und vor 20 Jahren hätte ich in einem Altpapierstapel das Programm gesucht. Zweiter Gedanke: Dieses Twint, von dem letzte Woche zu lesen war, es sei ein Megaflop, und das ich zum dritten Mal nutzte, funktioniert immerhin. Ich musste die App starten, meine PIN eingeben, die ich zum Glück noch wusste, auf «Jetzt bezahlen» klicken, dann nicht ganz intuitiv auf «123» und in die Maske einen Code von der Starticket-Seite kopieren. Es klappte auf Anhieb, aber elegant ist anders. Twint, man muss es leider sagen, ist halt ein solides System. Es funktioniert, aber gegen die Eleganzfetischisten von Apple reicht solide nicht. ApplePay nutze ich jeden Tag mehrmals für praktisch alle Zahlungen in Geschäften. Sorry, Twint.

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