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Fadegrad

26.02.2018 78 Reax
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Finstere Wörter

 

Kleinen Mädchen am Unterleib rumzuschneiden, ist in der Schweiz verboten. Der Islamische Zentralrat sieht dies selbstverständlich anders. Rechtsgutachten hätten die «Entfernung der Klitorisvorhaut» als islamische Praxis bestätigt («Tagi»). Wörter sind manchmal wie Schlangengifte. Einmal zugebissen, und das Gift verteilt sich überall.

KlitorisVORHAUT? Wie bitte? Seit wann haben Frauen eine Vorhaut? Damit man sie BESCHNEIDEN kann? Die Mutilation des weiblichen Unterleibs mittels Sprachmanipulation ist die Geschäftsgrundlage aller Frauenhasser. Deshalb umso grösser der Schock, dass ausgerechnet Terre des Femmes Schweiz sich sprachlich zur Komplizin des IZRS macht. Die Frauenorganisation redet auch von «weiblicher Genitalbeschneidung». Etwas gar lang hält sie zudem fest, dass die Verstümmelungspraxis – also die «Beschneidung» – nichts, aber auch gar nichts, aber auch wirklich NICHTS mit dem Islam zu tun habe.

Fast möchte man meinen, die Verteidigung des Islams sei Terre des Femmes Schweiz wichtiger als der Kampf für Mädchen- und Frauenrechte. Solch postmoderne Salonsprache mag vielleicht in Zürich beklatscht werden. Helfen tuts den Mädchen, denen mit unscharfen, dreckigen Messern die Geschlechtsorgane verstümmelt werden, sicher nicht.

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