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Geld und mehr

09.08.2017 42 Reax
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1.15 Fr. und die Lehren daraus

 

Bis vor kurzem war es noch eine plausible Vermutung. Jetzt, wo der Euro wieder bei 1.15 Franken steht, grenzt es an Gewissheit: Die SNB hat mit der Freigabe des Frankens im Januar 2015 nicht nur der Exportindustrie schwer geschadet, sondern auch noch viele Milliarden verspielt. Damals hatte die EZB ein gigantisches Rückkaufprogramm angekündigt. Die Nationalbank glaubte deshalb, dass die Kapitalmärkte Hunderte Milliarden auf einen starken Franken setzen würden. Möglich. Doch: Wo ist da das Problem? Angenommen, die SNB hätte gesagt: 1.10 ist für unsere Exportindustrie das unterste Limit! Nehmen wir weiter an, die Märkte hätten dagegen gehalten und der SNB Devisen im Wert von – sagen wir – 400 Milliarden Franken verkauft. Tant mieux. Dann hätte die SNB zweieinhalb Jahre lang 0,75% Strafzins plus mindestens 2%Kapitalertrag kassiert. Das sind schon mal 28 Milliarden. Darüber hinaus könnte sie nun einen Kursgewinn von etwa 15 Milliarden realisieren. Im Gegenzug hätten die Spekulanten 43 Milliarden verloren. Theoretisch. Praktisch hätten die fehlbaren Fondsmanager schon nach den ersten paar Milliarden Verlust ihren Job verloren. Märkte sind zwar dumm, aber nie sehr lange.

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