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Geld und mehr

19.04.2017 9 Reax
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Autonomer Nachvollzug mal anders

 

Kreuzlingen k.o. –  Konstanz kollabiert. Für mehr als 10 Milliarden Franken kaufen Schweizer Konsumenten jährlich im grenznahen Ausland ein. Sie sparen so die 19% Mehrwertsteuer, die ihnen der deutsche Fiskus gegen Vorlage der Quittungen zurückzahlt, während der Schweizer Zoll kein Büro aufmachen will, und so jährlich auf 500 bis 750 Millionen Franken Mehrwertsteuer verzichtet. Jetzt haben die Schweizer Detaillisten genug. Angeführt von der Migros verlangen sie, dass unser Zoll aktiv wird und die Schweizer Mehrwertsteuer kassiert. Ähnliche Vorstösse grenznaher Parlamentarier sind bisher am Argument gescheitert, der administrative Aufwand sei zu hoch. Mag sein, doch jenseits der Grenze macht Deutschland ein Riesenbüro auf – um sein Gewerbe zu subventionieren. 17,6 Millionen Rückerstattungsscheine sind letztes Jahr bearbeitet worden. Ist es da unter Nachbarn zu viel verlangt, dass sie – gegen eine angemessene Gebühr versteht sich – gleich auch noch die Schweizer Mehrwertsteuer kassieren? Und dass dieser Aufwand erst ab einem Mindestbetrag betrieben wird? Innerhalb der EU ist das die Norm, und wenn wir schon EU-Normen autonom nachvollziehen müssen, können es die anderen auch mal tun.

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