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Geld und mehr

03.08.2017 83 Reax
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Balearen – bitte nicht hinfahren

 

Die grosse Freiheit. Auf den Weltmeeren gibt es sie noch. Keine Gewerkschaften, keine Mindestlöhne, keine Sozialabgaben, keine Abgasvorschriften, keine Benzinsteuern. Nichts, oder fast nichts. Dank dieser Sklavenarbeit und Gratis-Umweltverschmutzung sind Kreuzfahrten inzwischen auch für den unteren Mittelstand erschwinglich.  11 Nächte Mallorca ab 1200 Euro inkl. Flug und Trinkgeld. «Kanaren, Balearen – hinfahren!», lockt die Plakatwerbung. Dabei sind die Luxus-Kreuzer ein ökologisches Eigentor. Täglich sind weltweit etwa 500 000 Kreuzfahrer unterwegs, jeder und jede schleppt Wasser, Geschirr, Esswaren etc. mit sich herum. Schiffsreisen belasten die Umwelt 36-mal mehr als eine entsprechende Ferienreise mit der Bahn. Und wenn sich die bis zu 6000 Passagiere pro Kreuzer in die Hotspots von Venedig, Palma de Mallorca, Barcelona etc. ergiessen und sich dort mit denen mischen, die mit Flugzeugen, mit Bussen oder mit Privatautos angekarrt wurden, dann verliert das Ganze auch für die Einheimischen seinen Reiz. Besonders, wenn man bedenkt, dass die modernen Kreuzfahrer zudem nur wenig Geld in die Stadt bringen. Warum auch? Ihre Sklaven auf dem Schiff sind billiger, williger und eh inklusive.

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