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Geld und mehr

05.07.2017 68 Reax
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Die da oben – abgehoben

 

Die Ungleichheit verschärft sich – und zerrüttet die Gesellschaft. Beispiele: Im «Job-Report» der EU steht, dass sich die Schere zwischen den gut und den schlecht bezahlten Jobs so weit geöffnet hat, dass sich die Reichen vermehrt billige Dienstboten leisten können. Das erkläre einen Drittel der neu entstandenen Billig-Jobs. Das Institute of International Finance meldet einen Anstieg der globalen Guthaben um 50 Prozent auf 227 000 Milliarden Dollar in zehn Jahren. Das fördert die Ungleichheit: Mehr Kapitalerträge und steigende Immobilienpreise für die Reichen – höhere Mieten für die Armen. Wie sehr die da oben abgehoben haben, zeigt auch die keimfreie Sprache: Das Institute redet von «global debt», als sei die Welt beim Mond verschuldet und nicht die Armen bei den Reichen. Der «Job-Report» spricht nicht von «Brosamen-Wirtschaft», sondern von «Spillover-Effect» und wertet das positiv.

Job ist Job, da stellt man keine Fragen. Den Oscar für Arroganz hat der Kollege Frank A. Meyer neulich Ihrer Abgehobenheit, FDP-Parteichefin Petra Gössi, verliehen: Sie stört sich daran, dass die AHV den Gastarbeitern mit durchschnittlich 1000 Franken monatlich die Rente «vergolde».

So reden die halt.

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