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Geld und mehr

17.05.2017 12 Reax
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Die Nationalbank braucht mehr Köpfe

 

Der Kollege Simon Schmid von der «Handelszeitung» hat eine wichtige Diskussion neu angestossen: Das Direktorium der Nationalbank soll von 3 auf mindestes 5 Mitglieder aufgestockt und vom Bundesrat besser kontrolliert werden. Begründung: Gefahr von «kopflosen» und «überstürzten» Entscheidungen wie bei der Freigabe des Frankens im Januar 2014. Kopflos ist keine Übertreibung. Angenommen, die SNB hätte den Mindestkurs neu bei 1.15 Franken pro Euro angesetzt. Dann hätte ein Spekulant darauf wetten müssen, dass Jordan diesen Kurs keine 16 Monate durchhält, bevor er ihn weiter auf 1.10 senkt. Denn spätestens nach dieser Frist hätten die Kosten (Mindestzins und entgangener Zins) den Kursgewinn übertroffen. Dreisatz, Sekundarstufe genügt. Währungsspekulanten haben das normalerweise drauf. Offenbar ist in der damaligen Panik keiner der drei SNB-Direktoren auf die Idee gekommen, dass man – wenn es denn sein muss – auch gestaffelt aufwerten kann. Die Sitzungsprotokolle werden es uns in ein paar Jahren verraten. Mit fünf Mitgliedern wäre das Risiko kleiner gewesen, und unsere Exportindustrie wäre heute besser dran.

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