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Geld und mehr

26.07.2017 34 Reax
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Digitalisierung in zwei Akten

 

Das Muster ist immer dasselbe. Erster Akt: Journalist fragt Topmanager, wie viele Millionen Jobs uns die Digitalisierung kosten werde. Topmanager beruhigt: «Im Gegenteil. Durch die Umstellung auf industrielle Produktion wurde die Wertschöpfung grösser, die Beschäftigung stieg an. Auch jetzt werden ganz neue Bedürfnisse entstehen.» Zweiter Akt: Journalist fragt Topmanager nach einem konkreten Beispiel. Topmanager sagt irgendetwas High-technisches: «Mit Überwachungskameras kann man im Supermarkt erkennen, dass ein Kind seine Eltern verloren hat. Dann befragt ein Roboter das Kind und bringt es zu seinen Eltern zurück.» Nachzulesen in der jüngsten «SonntagsZeitung». Ist es Ihnen aufgefallen? In dem Beispiel kommt keine einzige Arbeitskraft vor. Null Verkäuferin, null Sozialhelfer. Und das Bedürfnis, seine Eltern zu finden, ist ebenso alt wie die Betreuung alter Menschen, die der Topmanager zur Sicherheit noch nachschiebt.

Übrigens: Die Zahl der jährlichen Arbeitsstunden pro Kopf ist in den westeuropäischen Ländern seit 50 Jahren um 20% auf 706 Stunden gesunken. Eigentlich logisch. Wofür soll  der technologische Fortschritt sonst gut sein?

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