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Geld und mehr

24.05.2017 51 Reax
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Emmanuel Macron und seine Freunde

 

Der Software-Multi Capgemini beschäftigt in Frankreich 22 000 Leute, hat 2016 einen Gewinn von 900 Millionen Euro erzielt, zahlt keine Gewinnsteuer, hat aber in den letzten drei Jahren 190 Millionen Sozialbeiträge auf den Staat abwälzen können. Diese Subvention dient zwar eigentlich der Schaffung neuer Stellen, doch das Gesetz ist so formuliert, dass das Geld auch fliesst, wenn ein Konzern Personal von einer Tochtergesellschaft in die andere verschiebt. Das Gesetz ist das Werk des damaligen Wirtschaftsministers Emmanuel Macron. Als dieser vor einem Jahr seine Kandidatur für das Amt des Staatspräsidenten ankündigte, war Paul Hermelin, der Boss von Capgemini, sein erster Unterstützer.

Wie inzwischen aus den «Macron-Leaks» hervorgegangen ist, hat Philipp Grangeon, Kommunikationschef von Capgemini, nebenbei auch Macrons Reden aktiv mitredigiert. Die Dankbarkeit hält sich in Grenzen: unter dem Druck seiner globalen Geldgeber hat des Unternehmen einen Tag nach Macrons Amtsantritt die Verlegung des Hauptsitzes von Paris nach Amsterdam angekündigt ... Aber noch nicht vollzogen. Erst will man sehen, was Freund Emmanuel sonst noch zu bieten hat.

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