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06.12.2017 86 Reax
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Glyphosat und die Zauberlehrlinge

 

Verursacht Glyphosat Krebs? Die Experten streiten noch darüber. Doch das weltweit wichtigste Herbizid tötet auch auf anderen Wegen. Da wäre etwa das Bauernsterben. Dank Glyphosat kann man riesige Monokulturen effizient bewirtschaften. Das macht die verbliebenen Bauern zu Industriearbeitern. Das hat auch politische Folgen: In Deutschland sind die meisten bäuerlichen Organisationen und der Agrarminister zum verlängerten Arm der Agrarindustrie geworden. Oder das Artensterben. Von dem Unkraut, das Glyphosat absterben lässt, haben Rebhühner, Wiesenvögel und viele Insekten, etwa Bienen, einst gut gelebt. Jetzt kämpfen sie ums Überleben. Und das vermutlich nicht nur, weil sie zu wenig «Unkräuter», sondern auch zu viel Glyphosat abbekommen. Dieses schaltet nämlich ein Enzym aus, das bei Pflanzen und Mikroorganismen für die Fotosynthese zuständig ist. Da Säugetiere keine Fotosynthese betreiben, gilt Glyphosat als für Menschen harmlos. Aber die Übergänge von Pflanze zu Mensch, von Chlorophyll zu Hämoglobin, sind fliessend. Wir leben alle von den Mikroorganismen, die den Boden fruchtbar machen. Nach einigen Jahren Glyphosat hapert es auch hier –was einige Experten natürlich bestreiten.

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