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Geld und mehr

03.05.2017 21 Reax
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Kleinfamilie soll klein beigeben

 

Die Wettbewerbslogik des Marktes und die Erfordernisse einer artgerechten Menschenhaltung klaffen weit auseinander. Das müsste eigentlich das Hauptthema der Ökonomie sein. Denn was nützen uns 2 % mehr BIP, wenn wir das mit noch mehr Stress bezahlen? «Familienforscherin Mariam Tazi-Preve sieht die Kleinfamilie an den Anforderungen des Alltags zerbrechen», konnte man am Wochenende im «Tages-Anzeiger» lesen. Das Problem sei, «dass Erwerbssystem und Kleinfamilie heute nach gänzlich konträren Logiken funktionieren. Die Arbeitsgesellschaft dringt in die Familien ein». Wenn man ständig erreich- und verfügbar sein müsse, erhöhe sich der Stresspegel. Für gelernte Ökonomen wäre klar: Der Markt und das Gebot der Wettbewerbsfähigkeit haben Vorrang. Die Familie muss sich anpassen! Genau so argumentieren im «Tagi»-Interview leider auch die Familienforscherin und die Journalistin. Sie unterhalten sich über das «Versagen der Kleinfamilie», über «familiäre Idylle», von der man sich verabschieden müsse, und über «neue Familienformen». Opa und Oma sollen wieder ran. Dass man «auch die Arbeitswelt hinterfragen könnte», wird kurz angedeutet. Immerhin.

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