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Geld und mehr

08.02.2017 43 Reax
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Müssen wir gönnen können?

 

Das Argument kommt immer wieder, vor allem in Talkshows, wo man auf die Schnelle nichts überprüfen kann. Es geht so: Was schert es den Normalbürger, wenn ein paar Reiche hohe Einkommen kassieren? Von dem, was man da umverteilen könnte, wird der Arme auch nicht fett. Überwindet lieber eure Neidgefühle, man muss auch gönnen können. Dieselben Leute sagen übrigens auch gerne: «There is no free Lunch», man kann den Kuchen nur einmal essen. Stimmt. Was die oben zu viel haben, fehlt denen weiter unten. Nach der offiziellen Steuerstatistik kassieren die reichsten 10% nicht weniger als 36% aller steuerbaren Einkommen, weitere 28% des Kuchens gehen an die nächsten 20% der Bevölkerung. Für die ärmsten 70% bleibt somit nur noch gut ein Drittel (36%) übrig. Pro Kopf 20-mal weniger als die Top Ten. There is no free Lunch. Allerdings können die Reichen ihr Kuchenstück gar nicht alleine aufessen. Gäbe es nicht auch in der Schweiz eine massive staatliche Rückverteilung, würde die Wirtschaft mangels Nachfrage pleite gehen. Wenn Umverteilung Neid sein sollte, erfüllt sie wenigstens einen guten Zweck.

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