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Geld und mehr

15.02.2018 48 Reax
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Steuer ohne Gegenleistung

 

Der Boom reisst nicht ab. Seit 2001 hat sich der Wert des Immobilienbesitzes gut verdoppelt. Zwar ist der Baupreisindex nur um 13% gestiegen, dafür haben sich die Preise für Bauland fast verdreifacht. Die Immobilienbesitzer sind längst zum zweiten Steuervogt geworden. Die Mieter entrichten ihren Obolus monatlich, die Neukäufer zahlen die Zeche cash. Die rund 4,2 Millionen Wohnungen haben einen Marktwert von 2720 Milliarden. Davon entfallen etwa 1200 Milliarden auf die Bausubstanz und rund 1500 Milliarden auf den Wert der Grundstücke. Darauf treiben die Immobilienbesitzer bei den Mietern gemäss Wüest Partner eine Nettocashflow-Rendite von 4,1% ein oder rund 60 Milliarden Franken jährlich – fast so viel wie die Gesamteinnahmen des Bundes. Okay, nicht jeder verlangt und nicht jede zahlt den vollen Marktpreis. Dafür schlägt der Bodenfiskus gerade bei jungen Familien, die eine neue Wohnung suchen, voll zu. Für 100 Quadratmeter zahlt man heute in Zürich schnell mal 3000 Franken netto, obwohl 2000 Franken locker reichen, um sämtliche Kosten zu decken. Der Rest von gut 12 000 Franken jährlich ist reine Bodensteuer. An offiziellen Steuern zahlt unsere Familie weniger und bekommt erst noch viel zurück – Schulen, Strassen, Kindergeld etc.

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