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Geld und mehr

10.05.2017 25 Reax
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Was Macron jetzt endlich muss

 

Macron muss jetzt endlich den Mut zu den unbeliebten, aber nötigen Reformen aufbringen. In diesem Punkt sind sich (fast) alle Kommentatoren der Wahl in Frankreich einig. Mut ist immer gut. Und sie gehen davon aus, dass die Leser eh wissen, welche Reformen anstehen. Einige liefern immerhin Stichworte: Staatsausgaben kürzen, weniger Beamte, Arbeitsmarkt flexibilisieren. Aber niemand versucht, auch nur ansatzweise zu erklären, über welche verschlungenen Pfade dies mehr Beschäftigung bringen soll. Denn jede Sparmassnahme schwächt erst einmal die Binnennachfrage. Bei durchschnittlich 40 000 Euro Bruttolohn bewirken die 12 Milliarden Euro, die Macron jährlich sparen will, primär einen Verlust von 300 000 Jobs. Jedes Prozent Lohn, das die «Flexibilisierung» einspart, dämpft die Nachfrage im gleichen Mass. Und wenn die Arbeitslosigkeit erst einmal steigt ... Erklärtes Ziel der Sparübung ist die «Wettbewerbsfähigkeit» bzw. der Abbau des Handelsdefizits. Doch dieses beträgt nur rund 40 Milliarden gegenüber rund 2300 Milliarden Binnennachfrage. Da versucht ein kleiner Schwanz mit einem grossen Hund zu wackeln. Doch das ist alles sehr komplex. Das mit dem Mut hingegen versteht jeder Depp.

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