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Geld und mehr

28.06.2017 35 Reax
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Wenn der Staat die Löhne subventioniert

 

Dies ist die leider wahre Geschichte von einem Onkel und seinem Neffen, die im Abstand von fast 50 Jahren in der Schweiz Wirtschaft studiert haben. Beide haben gelernt, dass die Arbeit ein knapper und entsprechend teurer Produktionsfaktor ist. Der Onkel konnte sich nach dem Studium – wie im Lehrbuch vorgesehen – an den meistbietenden Arbeitgeber verkaufen. Die Einstieglöhne lagen damals – umgerechnet auf heutige Preise – bei rund 100 000 Franken. Der Neffe hat jetzt, nach gut einem Dutzend Bewerbungen, für rund 90 000 Franken angeheuert: Von diesem im Vergleich zu damals mickrigen Lohn übernimmt der Staat bzw. das RAV zumindest im ersten halben Jahr erst noch 40 Prozent. Diese «Einarbeitungszuschüsse» waren eigentlich für Langzeitarbeitslose gedacht, werden aber offenbar auch schon für die Beschäftigung von Studienabgänger in Anspruch genommen. Was ist da geschehen? Nun, Arbeit ist immer noch ein knapper Faktor, aber jetzt genau andersrum: Heute können sich Firmen vom Staat dafür bezahlen lassen, dass sie gnädigerweise Arbeitsplätze schaffen. In den Lehrbüchern der nächsten Generation von Ökonomen wird stehen, dass genau dies die Marktwirtschaft kaputt gemacht hat.

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