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Generation L

12.09.2018 60 Reax
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Spitze Namen

Buchautorin Linda Solanki.

Meine Eltern gaben meinen Geschwistern und mir absichtlich kurze Namen, damit man uns später nicht mit einem Spitznamen ansprach. Es stimmt schon, ich kenne kaum einen Benjamin, kaum eine Jennifer, eine Vanessa oder Katharina, deren Namen nicht erbarmungslos gekürzt wurde. Das geht sogar so weit, dass diese Personen gar nicht mehr mit ihrem Vornamen, sondern nur noch mit dem Spitznamen angesprochen werden. Darum sollten bei der Namensfindung auch mögliche Spitznamen ein Kriterium darstellen. Wer sein Kind Thomas nennt, tauft es gleichzeitig auch Tom oder Thommy. Das ist ja prinzipiell nichts Schlimmes. Die Spitznamen klingen oftmals sogar sympathischer als die richtigen Namen – eine Chrissy beispielsweise lebenslustiger als eine Christina, eine Coco zugänglicher als Corinna, Dave lockerer als David. Wer sich dennoch am Gedanken stört, dass der Spross später anders gerufen werden könnte als geplant, tut es am besten meinen Eltern gleich und wählt ein- bis zweisilbige Vornamen.

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