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Heiliger Bimbam

07.09.2018 100 Reax
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Honigkuchen zum Gericht

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Am Sonntagabend beginnt nach biblischer Zählung das Jahr 5779. Mit Rosch ha-Schana heben «die zehn ehrfurchtsvollen Tage» an. Sie enden mit dem Buss- und Versöhnungsfest Jom Kippur. Der Jahresanfang wird gemäss jüdischem Kalender am Tag der Erschaffung der Welt mit einem zweitägigen Fest gefeiert. Die rabbinische Literatur beschreibt es als Tag des Gerichts und schildert, wie Gott auf einem Thron sitzt und Bücher mit den Taten

aller Menschen vor ihm liegen. Laute Hornmusik, das Schofarblasen, erinnert den Menschen im Gottesdienst der Synagoge daran, dass Gott König und Richter ist. Der Mensch erschrecke, wache auf und bedenke seine Taten. Das christliche Glaubensbekenntnis hat diese Vorstellung geerbt: «Wir glauben an Jesus Christus, der wiederkommen wird zu richten die Lebenden und die Toten.» Übernommen vom jüdischen Glauben hat es auch die Gewissheit, dass Gott mit Barmherzigkeit richtet. So isst man an Neujahr Honigkuchen und wünscht einander «ein gutes und süsses neues Jahr!» Wie sehen wir an jenem Tag aus, wenn wir selber heute unbarmherzig miteinander umgehen? Und besonders hart mit denen, die auf unser Mitgefühl angewiesen sind? Möget ihr zu einem guten Jahr ins Buch des Lebens eingeschrieben werden!

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