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Heiliger Bimbam

10.04.2018 30 Reax
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Stachel des Todes

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Die Auferweckung Jesu von den Toten ist nach den neutestamentlichen Zeugnissen ein einmaliges Geschehen. Unvergleichlich. Dass seine Auferstehung wirklich sei, kann deshalb nicht davon abgeleitet werden, ob es sonst in Geschichte und Natur auch so etwas wie Auferstehung gebe. Alles Blühen und Spriessen tut nichts zur Sache. Es beweist nur, dass Verblühen und Absterben zwangsläufig folgen. Dass Ostern bei uns im Frühling gefeiert wird, verunklärt das Fest mehr. Das Frühlingserwachen verführt zu allerhand vegetativem Idyll. Im nahen Osten ist Pessach das Fest der Ernte des Winterweizens und des Auszugs der Hebräer aus dem Sklavenhaus Ägypten. Das Blut des geschlachteten Osterlamms und die abgeschnittenen Weizenähren weisen auf Tod und Hingabe. So feierte auch Jesus sein Oster-Pessach. In mythischen Bildern wird Jesu Abstieg in das Reich des Todes besungen und sein Kampf mit dem gewaltigen Herrscher. „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ In meiner begrenzten Zeit, Kraft und Einsicht mit Gott, meinem Schöpfer, im Frieden zu leben und zu sterben - das bewirkt Ostern. Denn in Gottes Macht steht die Vollendung und in seine Hände befehle ich meinen Geist. Auferstehung wird in deinem Leben wirklich in der Versöhnung mit Gott. Leben ohne Angst vor dem Tod.

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