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M. Prix

20.03.2017 49 Reax
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Da bleibt der Biss im Hals stecken...

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

Digitalisierung, Globalisierung und Freihandel sind die Leitmotive unserer Zeit – die auch Schattenseiten haben. Doch, wenn wir die Nachteile akzeptieren müssen, kriegen wir dafür auch Vorteile zu spüren? Ein Blick auf Frischprodukte wie Milch, Fleisch und Gemüse. Das Bundesamt für Landwirtschaft hat 2016 zwei Warenkörbe mit Frischprodukten aus der Schweiz und Österreich verglichen. «Schlanke» 93 Prozent waren unsere Produkte teurer, wenn sie konventionell hergestellt wurden. Für Entrecôte zahlte man in der Schweiz fast das Vierfache. Woran liegts? Neben den üblichen Verdächtigen – Mieten, Löhnen, Boden- und Investitionskosten, deren Einfluss wohl kleiner ist als gemeinhin angenommen – ist der Grenzschutz ein wahrscheinlicher Grund. Importzölle können über das Ziel hinausschiessen und den Wettbewerb behindern statt «nur» für gleich lange Spiesse zu sorgen. Gleich lange Spiesse sind wichtig, deshalb braucht man geeignete Werkzeuge für deren Sicherstellung. Direktzahlungen sind ein taugliches Instrument. Ihr Ausbau bei gleichzeitigem Zollabbau wäre die Lösung. Damit wir nicht nur im Schatten der Globalisierung stehen, sondern auch etwas von der Sonne mitbekommen.

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