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M. Prix

17.07.2018 24 Reax
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Einer allein glaubts nicht

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

Und zwei zweifeln dran: Es ist noch Hochsommer, und das wichtige Vitamin D3 kommt weniger aus der Flasche, sondern wird vom Körper dank viel Sonnenlicht selber generiert. Aber leider ist dieses Glück in unseren Breiten von kurzer Dauer. Wenn der Herbst kommt oder man ein Baby hat, kauft man die Tropfen oft in der Apotheke. Es gibt sie von verschiedenen Anbietern, in verschiedenen Dosierungen und Packungsgrössen. Einige Produkte werden sogar von der Grundversicherung übernommen. Um die Tropfen von zwei dieser Hersteller geht es heute. Normalerweise ist es ja so, dass kleine Mengen im Verhältnis zu grossen Mengen teurer sind. Nicht so hier: 10 ml kosten rund 4 Fr. – 30 ml jedoch ca. 16 Fr.! Wie kann das sein? Die Antwort heisst Vertriebsmargen. 10 ml sind nicht verschreibungspflichtig – da liegt die vom BAG festgelegte Vertriebsmarge einiges tiefer als bei der 30-ml-Flasche, die verschreibungspflichtig ist. Ein Fehler im System, der uns jedes Jahr ca. 1,5 Mio. Fr. kostet. Peanuts im Verhältnis zu den Gesamtgesundheitskosten – finden Sie vielleicht. Nichtsdestotrotz ist es ein Fehlanreiz von vielen, die in Summe viele Millionen kosten. Vergessen wir nicht: Kleinvieh macht auch Mist!

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