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M. Prix

05.02.2018 47 Reax
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Krankes System

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

Diabetes ist eine Volkskrankheit und weiter auf dem Vormarsch. Der medizinische Fortschritt erleichtert das Leben insulinabhängiger Patienten meist beträchtlich. Insulinpumpen sind oft Gold wert, und wenn man in der Schweiz lebt, muss man das fast wörtlich nehmen. Hierzulande kosten die Pumpen nämlich knapp das Doppelte als im EU-Ausland. Warum? Die Hauptschuld trägt unser geltendes Recht. Es schreibt vor, dass lediglich in der Schweiz erhältliche Pumpen vergütet werden dürfen – die ausländische Konkurrenz bleibt aussen vor. Ein anderer Kostentreiber ist, dass nur die Miete einer Pumpe vergütet wird. Obschon sie dann meist noch einwandfrei funktioniert, muss man nach vier Jahren eine neue haben. Ein Kauf wäre wohl oftmals die bessere Option. Als Schweizer Patient hat man nicht einmal die Möglichkeit, die Preise zu vergleichen, da zwei von drei Pumpenarten hierzulande gar nicht online verkauft werden. Schlechte Nachrichten für die Patienten – schlechte Nachrichten für die Prämienzahler. Meine Empfehlung an den Bundesrat: Die Option «Kauf» sollte – auch im Ausland! – vergütet werden, die Höchstvergütungsbeiträge sollten sich auf einen Ausland-Preisvergleich stützen, und die Preistransparenz muss erhöht werden. Wer Ohren hat, der höre!

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