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M. Prix

20.02.2017 41 Reax
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Schweizer im Abseits

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

Ab Sommer sind die EU-Einwohner eine Plage los: Sie müssen sich im EU-Gebiet nicht mehr um Roaming-Gebühren kümmern, denn die wurden ersatzlos gestrichen. Schön für sie, aber leider gehen wir leer aus, denn für uns gilt diese Regelung nicht. Wir müssen uns in den Ferien weiter kasteien und entweder die Roaming-Option deaktivieren oder peinlich genau darauf achten, wie lang wir telefonieren oder surfen – sonst kann der Urlaub ungeplant teuer werden. Schliesslich kostet die Gesprächsminute von Frankreich in die Schweiz noch bis zu 1.70 Franken. Ich habe längst Massnahmen empfohlen, welche die Roaming-Gebühren senken können. Leider mahlen die helvetischen Mühlen des Gesetzgebers in dieser Sache langsam. Es bleibt uns also vorerst nichts anderes übrig, als mit Whatsapp, Skype und Co. auf lokale Wifi-Netze auszuweichen. Für Vielreisende lohnt es sich vielleicht sogar, die Möglichkeiten einer EU-SIM zu prüfen. Ich werde mich weiter für die Senkung der Roaming-Gebühren starkmachen. Der Druck auf die Branche wächst, das führt in vielen Fällen zu mehr Bewegung. Das ist gut, aber nicht gut genug. Die digitale Welt ist das Zeitalter der Geschwindigkeit. Ist man zu langsam, wird man überholt.

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