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Sex am Abend

28.03.2018 128 Reax
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«Ich finde unseren Sex grässlich»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Meine Freundin (19) und ich (22) sind seit drei Jahren ein Paar und ich liebe sie wirklich. Mein Problem ist, dass sie unseren Sex gut findet, aber ich überhaupt nicht. Ich habe ihr schon mehrfach gesagt, dass es mich stört, dass sie wie ein Kartoffelsack daliegt, während ich die ganze Arbeit machen muss, aber es ändert sich nichts. Wie können wir unsere Beziehung noch retten? Liam

Lieber Liam

Ich hoffe stark, dass du deiner Freundin nicht wörtlich gesagt hast, dass sie «wie ein Kartoffelsack» daliege. Denn auch wenn das deinen Eindruck vielleicht perfekt beschreibt, so ist es nun mal nicht gerade der Stoff, aus dem sexuelle Höhenflüge und lustvoll angepackte Veränderungen bestehen. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass dein Frust nachvollziehbar ist.

Mach dir bewusst, dass deine Freundin im Bett nicht deshalb passiv ist, weil sie euch sabotieren will, sondern weil es aus ihrer Sicht nicht anders geht. Lähmende Gedanken und Hemmungen können eine hohe Körperspannung auslösen, die ein spielerisches Miteinander verhindert. Manchmal sind die Spannung und Passivität auch eine antrainierte Gewohnheit.

Die Kunst ist, dass ihr eine Atmosphäre schafft, in der Sexualität ohne Druck aufblühen kann. Schlag deiner Freundin kleine, konkrete Veränderungen vor, statt etwas Generelles einzufordern wie «sei aktiver». Bitte sie zum Beispiel, dass sie dich streichelt. Sage und zeige ihr wo und wie. Oder lasse sie mal auf dir sitzen, behalte aber die Regie und übernimm die Bewegungen. Bei allem sind Langsamkeit und Bewusstsein besser, statt turnerische Sexaction zu erwarten.

Überdenke deine Rolle. Zeige und stütze deine Freundin, statt zu fordern. So bietest du ihr Sicherheit und nimmst den Druck von ihr, etwas liefern zu müssen, was sie vielleicht schlicht noch nicht kennt.

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