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Sex am Abend

02.08.2017 93 Reax
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«Ich hasse meine Brüste»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Ich (44) habe seit der Pubertät einen extremen Hängebusen und habe immer darunter gelitten. Durch diverse Krankheiten bin ich in psychischer und anderer Behandlung.

Gegen mein starkes Übergewicht gehe ich nun ins Fitness, ich schäme mich aber extrem wegen meiner Brüste. Ich kann dort unmöglich in die Dusche. Ich bin mir bewusst, dass ich der Krankenkasse bereits hohe Kosten verursache. Habe ich trotzdem eine Chance, dass ich den Busen operieren lassen kann? Ich selbst kann es mir nie leisten. Sandra

Liebe Sandra

Damit die Krankenkasse einen Eingriff übernimmt, braucht es eine medizinische Indikation dafür. Dass dein Busen stark hängt, mag für dich zwar unbestritten eine grosse Belastung sein. Eine Straffung wäre aber kaum Teil einer notwendigen Therapie, wobei du natürlich trotzdem deinen Arzt darauf ansprechen kannst.

Vielleicht kommt es dir im Moment so vor, als wäre eine Brust-OP die einzige Möglichkeit, um mit deinem Körper Frieden schliessen zu können. Jetzt kannst du die Herausforderung annehmen, dir in kleinen Schritten das Gegenteil zu beweisen. Mache dir bewusst, dass du nicht nur aus diesem Makel bestehst. Suche nach Dingen, die du an deinem Körper magst.

Spür jede noch so kleine Facette auf und trage sie in einer Liste zusammen. Angefangen vielleicht bei der Farbe deiner Augen – bis hin zum Grübchen an deinem Hals. Lies diese Liste immer wieder durch und erweitere sie, wann immer es geht.

Werde kreativ und schaffe Erlebnisse, bei denen du deinen Körper genussvoll spüren kannst. Sei es, wenn du dich pflegst oder Bewegungsmöglichkeiten aufspürst, bei denen dein Körper Freund ist und nicht Feind.

Sich selbst gern zu haben, auch wenn man vieles lieber ändern würde, braucht Kraft. Aber schliesslich entscheidest du, wodurch du dich als Mensch definieren möchtest.

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