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Sex am Abend

18.07.2017 68 Reax
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«Kann sie Kinder bekommen?»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Seit ein paar Wochen habe ich (19) eine neue Freundin (18). Sie litt während einigen Jahren an einer Essstörung. Ich habe gehört, dass dies zu Unfruchtbarkeit führen kann. Diese Frau hat es mir sehr angetan und ich erhoffe mir viel von unserer Beziehung. Ich möchte zwar noch nicht gleich Vater werden, aber irgendwann eben schon. Was würde das für uns bedeuten, wenn sich diese Pläne zerschlagen? Joshua

Lieber Joshua

Es stimmt, dass es eine Verbindung gibt zwischen Essstörungen und Unfruchtbarkeit. Dies bezieht sich nicht nur auf die Zeit, in der eine Frau aufgrund von Untergewicht keinen normalen Zyklus mehr hat. Manche Frauen, die früher eine Essstörung hatten, haben auch bei zurückgekehrtem Zyklus anhaltende Fertilitätsprobleme.

Die meisten Leute machen sich leider eher zu spät Gedanken über die Familienplanung. Insofern ist es gut, dass du dich fragst, was die Situation deiner Freundin für eure Zukunft bedeutet. Gleichzeitig ist es doch auffallend, dass du schon nach ein paar Wochen Beziehung so weit nach vorne schaust, und Gewissheit habt ihr ja auch nicht.

Kann es sein, dass sich in der Fruchtbarkeitsfrage vielleicht eine Unsicherheit gegenüber dieser neuen Beziehung zeigt? Manchmal starten Beziehungen derart positiv und rasant, dass man überfordert ist und vor lauter gestellter Weichen in die Zukunft regelrecht nach einem möglichen Problem sucht.

Dies wiederum bedeutet nicht, dass du Bedenken in Bezug auf deinen bedrohten Familienwunsch einfach ignorieren sollst. Aber es ist wichtig, dass du dich mit der Tatsache auseinandersetzt, dass sich im Leben vieles nicht planen lässt.

Beobachte, wie sich das Thema entwickelt, ohne dich mental darin festzubeissen. Habe den Mut, die Dinge sich entwickeln zu lassen, damit du eine Entscheidung nicht überstürzt triffst.

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