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Sex am Abend

16.05.2018 110 Reax
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«Mache ich es mir zu oft?»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Ich (64) mache drei, vier Mal pro Woche Selbstbefriedigung und schaue dazu Pornos. Ich bin unsicher, ob das okay ist, es so häufig zu machen. Ist es schädlich? Johannes

Lieber Johannes

Selbstbefriedigung hat bei vielen Menschen leider immer noch einen schlechten Ruf. Sie gilt als Notlösung oder sogar Laster, als etwas, das es zu rationieren oder gar auszumerzen gilt, weil es einschränkt oder einem Partner etwas wegnimmt. Das ist enorm schade, da im Solosex viel Potenzial für Lust, Entspannung und Entwicklung steckt.

Selbstbefriedigung kann man auf unglaublich vielseitige Weise ausleben. Es ist deshalb wichtig, dass man genauer hinschaut, wenn man über ihren Platz im Alltag nachdenkt. Es macht nämlich durchaus einen Unterschied, ob du dich getrieben hinter den Computer oder das Handy hängst und stupide durch Dutzende Clips klickst, während du deinen Penis malträtierst, oder ob du dir Zeit nimmst, deinen Körper und deine Lust zu spüren und auch mal das Kopfkino laufen zu lassen.

Es ist absolut in Ordnung, einfach mal schnell zu deinem Lieblingsporno zu kommen. Du musst also nicht jede Sitzung als Sinnlichkeitsorgie inszenieren. Versuch aber auch, Abwechslung in deine Solosexualität zu bringen. Fass dich auf variantenreiche Art an. Das kann bedeuten, dass du dich mal mit der nichtdominanten Hand stimulierst, deine Sitz- oder Liegeposition änderst, aufstehst, mal mit und mal ohne Gleitmittel masturbierst oder mit dem Becken in deine Hand stösst, statt mit der Hand über deinen Penis fährst.

Eine gute Investition ist auch, ab und zu auf Pornos zu verzichten, damit deine Aufmerksamkeit mehr bei deinem Körper sein kann, statt nur bei den Bildern auf dem Schirm. Wenn du so Abwechslung in deine Solosexualität bringst, musst du dir kaum Gedanken machen, wie oft du es dir machst.

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