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Sex am Abend

13.07.2018 192 Reax
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«Sie bietet mir zu wenig Sex»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Früher war das Sexleben von mir (28) und meiner Freundin (28) richtig toll. Intensiv, abwechslungsreich, sie war richtig versaut. Heute macht sie rein gar nichts mehr für mich. Weder im Bett, noch in Herzensfragen. Sie sagt, ich sei schlecht drauf, aber das ist nur, weil ich keinen Sex bekomme. Ich bin jemand, der viel Sex braucht. Momentan mache ich es mir deshalb sogar auf der Arbeit. Eric

 

Lieber Eric

Du beschreibst ausführlich, was bei euch alles falsch läuft. Der Grund für deinen Missmut liegt immer am selben Ort: bei deiner Freundin. Auch was mögliche Lösungsansätze angeht ist für dich klar: Es ist deine Freundin, die etwas machen muss. Mit dieser Sichtweise bist du in guter Gesellschaft. Die meisten Männer und Frauen pflegen bei Beziehungsfrust diese Denkweise. Einerseits, weil man für die eigenen Fehler oft blind ist, andererseits, weil es einfach bequemer ist.

Deine Freundin ist sicher keine Heilige und Beziehungsprobleme gehen nie nur auf einen zurück. Aber mach dir einen Gefallen und fang bei dir an, statt zu warten und zu fordern. So bist du handelnd und in Kontrolle. Das fühlt sich besser an, weicht verhärtete Fronten auf und inspiriert das Gegenüber häufig selbst zu Veränderung.

Menschen, die für ihr Wohlbefinden stark von häufigem Sex abhängig sind tun gut daran, sich zu fragen, ob sie über Sexualität vielleicht auch andere Bedürfnisse befriedigen wollen als genitale Lust.

Kläre, ob es in deinem Leben jenseits der Sexualität Probleme gibt, die dich frustrieren. Löse diese gezielt. So entlastest du dich nicht nur vom ätzenden Druck, ständig dem nächsten Höhepunkt nachjagen zu müssen. Du förderst auch deine Attraktivität als Lebenspartner, was positive Impulse für die Paarsexualität geben kann.

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