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Sex am Abend

23.05.2018 64 Reax
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«Wie viele Kompromisse soll man machen?»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Nach einer gescheiterten Beziehung (37) frage ich mich, wie man die Balance findet, einem Partner Zugeständnisse zu machen, ohne sich selbst zu verraten. Mir ist absolut klar, dass es so etwas wie den perfekten Partner nicht gibt. Aber wann sollten wir einen anderen Menschen akzeptieren und tolerant sein, und wann sollten wir auf unser Bauchgefühl hören und konsequent sein? Denise

Liebe Denise

Um dich gekonnt im Spannungsfeld von Akzeptanz, Abgrenzung und Veränderung zu bewegen, brauchst du einen guten Zugang zu dir selbst. Nur, wenn du deine Bedürfnisse kennst, kannst du anfangen, auch über die Bedürfnisse deines Gegenübers nachzudenken und darüber, wie ihr diese unterschiedlichen Welten auf einen gemeinsamen Nenner bringen könnt.

Das Bauchgefühl ist ein wichtiger Informationsgeber, wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht. Besonders, wenn man geübt darin ist, in sich selbst hineinzuhören. Andererseits können Gefühle und Stimmungen auch täuschen. Besonders, wenn wir aufgewühlt sind oder an schwierige Situationen von früher erinnert werden. Dann kommen vielleicht Emotionen hoch, die mehr mit Sorgen von damals verknüpft sind als mit dem aktuellen Fall.

Ist dir erst mal klar, wo du stehst und was du möchtest, braucht es eine gute Paarkommunikation. Denn jetzt geht es darum, zu klären, was die Bedürfnisse deines Partners sind. Die meisten Paare räumen dieser Klärungsphase aber viel zu wenig Raum an. Statt zuzuhören, was beim anderen abläuft, fangen sie sofort an, zu verhandeln. Das ist dann aber ein bisschen, als ob man mit einem Kartenspiel anfangen würde, bevor überhaupt alle Karten verteilt sind.

Nimmt man sich stattdessen die Zeit, die Situation des Partner jeweils mit Kopf und Herz zu erfassen, ist es leichter, eine Lösung zu finden, die sich für beide gut anfühlt.

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