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TV-Kritik

16.10.2017 38 Reax
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Gore und die Wahrheit

Jürg Ramspeck schaut genau hin.

Das Zurich Film Festival bescherte auch der «Sternstunde Philosophie» (SRF 1) einen Stargast: Friedensnobelpreisträger Al Gore, ehemals US-Vizepräsident und heute berühmter Kämpfer gegen die Klimakatastrophe, war bei Yves Bossart im Interview. Ein Beistelltisch, zwei Gläser Wasser und ein imposanter, knapp Siebzigjähriger, der im Ausschnitt seines neuen Films eine flammende Rede hält und jetzt im Kammerton Habermas und Adorno zitiert. Eine halbe Stunde hat er für das Gespräch, die aber ausreicht, Hoffnung zu schöpfen. Denn er will nicht der Wanderprediger wider das Unheil sein, sondern der Verkünder seiner Abwendbarkeit. Wir können und wir werden es schaffen, ist seine Botschaft, da ist Donald Trump lediglich ein kleiner Stolperstein. Der ist nur er selber, der ist nicht Amerika. Klimalügen helfen denen, die sie verbreiten, nicht. Noch einmal zitiert Gore einen Philosophen: «Das Böse ist die Abwesenheit von Wahrheit.»

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