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08.02.2017 131 Reax
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Teure Pillen, hohe Prämien

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Am ersten Februar signalisierte Bundesrat Berset, er werde die überhöhten Schweizer Pillenpreise schrittweise anpassen. Willfährig fraglos berichtete die Presse. Nur das Internetportal Infosperber titelt: «Seit 2015 haben die Prämienzahler fast zwei Milliarden zu viel bezahlt.» Ein massiver Vorwurf. Im Herbst des letzten Jahres mahnte der Preisüberwacher, die Medikamente seien in der Schweiz doppelt so teuer wie in Europa. Die Krankenkassen zahlten unter anderem Medikamente, die über einen Wechselkurs von 1,28 Franken pro Euro mit happigen Währungsgewinnen verteuert waren. Schön für die Pharmaindustrie unschön für die Versicherung und die Versicherten. Längst sind die Krankenkassen-Prämien für viele Normalverdiener zu einer kaum zahlbaren Belastung geworden. Bersets Bundesamt für Gesundheit BAG machte 2014 bereits 2,2 Millionen Versicherte aus, die Prämienverbilligungen in Anspruch nehmen mussten. Das kostete die Kantone vier Milliarden Franken. Das BAG will über die Medikamentenpreise bis zum Jahr 2020 ganze klägliche 240 Millionen einsparen. Bundesbern scheint weit mehr um die Pharmaindustrie besorgt als um die Prämienzahlenden und die Kantone.

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