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Peinliche Begrüssungsmomente und die drei Küsschen

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Yaël Meier (18) aus Zürich. play
Yaël Meier (18) aus Zürich.

Eigentlich sollte es doch nicht so schwer sein. Trotzdem können Begrüssungen zu den unangenehmsten Momenten werden. Das ist so, weil wir Schweizer es nicht geschafft haben, eine einheitliche Art des Hallo-Sagens zu bestimmen. Je nach Stadt, Alter und Grad oder wie gut man sich kennt, begrüsst man sich unterschiedlich.

Daraus resultieren oft ziemlich peinliche Situationen. Zum Beispiel macht sich einer bereit für eine Umarmung, während der andere sich auf ein Wangenküsschen einstellt. Dann kommen sich erstmal zwei Köpfe in die Quere, was beide verwirrt zurückweichen lässt. Sie lachen dann etwas beschämt und starten einen zweiten Versuch. Doch beide wollten höflich sein und die Art des anderen übernehmen. Nun ist der endgültige Moment der Peinlichkeit erreicht, denn sie müssen sich absprechen, wie sie sich Hallo sagen wollen. Hoffentlich hat das niemand gesehen, denken beide.

Drei Backenküsse sind ja eine Sache für sich. Meiner Meinung nach könnten wir die ganz einfach abschaffen. Es dauert ewig, sich auf drei Seiten zu küssen. Zudem machen das mittlerweile höchstens noch meine Eltern und ihre Freunde. Ich hoffe schwer, dass meine Generation sich das nicht plötzlich auch angewöhnt. Allerdings glaube ich, dass wir wohl beim Dilemma um ein Küsschen oder eine Umarmung bleiben werden.

Lustig ist, dass es in Luzern Standard ist, sich zu umarmen, während in Zürich ein Küsschen links ausreicht. Ich selber übernehme am liebsten die Sitten aus Luzern und umarme alle meine Freunde. Das ist ja viel herzlicher.

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