Krass

Diese Robbe zeigt, dass wir dringend etwas ändern müssen!

Hört endlich auf, den ganzen Plastik in die Meere zu werfen!!!

Das Bild, das der Fotograf Paul Marco am Strand der britischen Ostküste schoss, ist herzzerreissend. Es zeigt eine Robbe, die gequält am Strand liegt. Um den bereits blutigen Hals hat sie ein eng geschnürtes, blaues Plastiknetz, welches sie vermutlich noch als Jungtier irgendwo im Meer aufgeschnappt und seither nicht mehr abbekommen hat.

Es gibt leider viel zu viele solche Bilder und ähnliche Fälle von Tieren, die am übermässigen Plastikkonsum von uns Menschen leiden. Erst vor kurzem erreichten uns Meldungen, wie dass ein gefundener toter Wal in Indonesien sechs Kilo Plastik im Magen hatte. Eine andere kürzlich erschienene Studie verriet, dass jede einzelne Schildkröte Plastik im Körper hat. Gewissen Schildkröten werden so die Atemwege verstopft.

Besserung ist in Sicht.

Auf der ganzen Welt verbreitet sich gerade eine «Anti-Einwegplastik-Bewegung». Mehrere Inselstaaten und Grossstädte haben angekündigt, Einwegplastik bis zu einem gesetzten Datum, komplett zu verbieten. Das neuste Beispiel ist New York. Als grösste Stadt der USA verbietet sie Einwegplastik ab 2019. (Blick am Abend berichtete). Sogar die EU soll bald auf Plastik verzichten müssen. Es wird überall nach Alternativen gesucht, die unseren Planeten weniger verschmutzen.

Wie geht es denn jetzt der armen Robbe?

Obwohl der Fotograf nach dem Foto sofort den Tierschutz alarmierte, konnte man das arme Tier nicht rechtzeitig einfangen und es vom Plastik befreien. Man kann nur hoffen, dass ihre Verletzungen durch das Plastik nicht noch schlimmer werden.

Lisa hat nach der bestandenen Matur ein Praktikum bei Blick am Abend begonnen. Gerne lässt sie ihr Interesse für Musik, Kunst und Nachhaltigkeit in ihre Texte einfliessen.

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