Krass

Dieses Model (20) zeigt, wie fake ihre Magazin-Fotos sind

«Wirklich nichts an diesen Bildern ist echt» Das schreibt die ehemalige GNTM-Kandidatin Jazz Egger (20) auf Instagram und rechnet hart mit dem Modelbusiness ab.

INSTAGRAM/JAZZEGGER

Jazz Egger (29) war vor drei Jahren in den Top 25 von Heidi Klums Show «Germany’s Next Topmodel». Seither arbeitet die Österreicherin erfolgreich als Model und Musik-Journalistin. Doch jetzt scheint sie genug von der Oberflächlichkeit der Modewelt zu haben. Auf Instagram schiesst sie deswegen hart gegen Grafiker und Magazine, die die Bilder der Models bis aufs Unerkenntliche bearbeiten.

«Viele von euch haben mich nach der Wahrheit hinter einigen Teilen der Modeindustrie gefragt. Heute gebe ich euch die Antwort», schreibt Jazz auf ihrem Instagram-Profil. «Ich habe es so satt, ständig Fotos von ‚perfekten‘ und ‚makellosen‘ Models in Magazinen und auf Plakaten zu sehen. Glaubt nicht alles, was ihr seht!“

Unter dem Hashtag #truthbehindthisshot veröffentlicht sie jetzt Bilder aus ihren Fotoshootings. Doch nicht nur die «perfekten» Photoshop-Bilder, die abgedruckt wurden, sondern auch die unbearbeiteten Originale dahinter.

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Und die Fotos haben es in sich. «Das bin nicht ich!», schreibt das Model darunter.

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«Wirklich nichts an diesem Foto ist echt. Meine Nase nicht, meine Haut nicht, nicht einmal meine Hautfarbe!», steht unter diesem Foto.

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Bisher hat Jazz vier retouschierte Fotos und die Originale dazu veröffentlicht. Weitere sollen folgen.

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Mit ihrer Aktion stösst sie weltweit auf Begeisterung. «Danke dir! Jetzt sehen wir endlich was ‚Perfektion‘ heisst und das falsche Verhalten in der Branche», schreibt eine Instagram-Userin.

Die meisten finden Jazzs unretuschierte Bilder sogar viel schöner: «Poste bitte mehr unbearbeitete Fotos von dir. Ich finde, dass du ohne Photoshop viel besser aussiehst!», liest man in den Kommentaren.

Es ist nicht das erste Mal, dass Jazz mit der Modewelt abrechnet. Letztes Jahr änderte sie die Bildunterschrift von all ihren Fotos und fügte hinzu, was alles an ihr retouschiert oder bemängelt wurde.

Unter einem der Posts steht: „Meine Agentur sagte mir damals, dass meine Hüften zu breit seien und ich abnehmen müsse, um eine Chance an der Londoner Fashion Week zu haben.“ Da sie aber bereits untergewichtig war, verzichtetet Jazz auf eine weitere Diät. Gebucht wurde sie für die Fashion Week in London übrigens trotzdem.

Yaël liebt neben dem Schreiben alles, was ihre Kreativität auf Trab bringt. Kunst, Musik, Fotografie und die Schauspielerei gehören zu ihren Leidenschaften.

In einer wöchentlichen Kolumne beschäftigt sie sich mit aktuellen Themen, die die Schweizer Jugend beschäftigen.

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