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Studie behauptet: Süssstoffe erhöhen Herzinfarktrisiko

NEW YORK - Die Hersteller versprechen ein maximales Geschmackserlebnis ohne Kalorien und ohne Kohlenhydrate. Doch Forscher warnen vor Zero- und Light-Getränken und den enthaltenen Süssstoffen.

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Wer auf Soft-Drinks nicht verzichten will, greift häufig zu Zero- oder Lightgetränken. play
Wer auf Soft-Drinks nicht verzichten will, greift häufig zu Zero- oder Lightgetränken. Keystone

Süssgetränke gelten als ungesunde Dickmacher. 40 Würfelzucker verstecken sich laut einer Faustregel in einem Liter Cola. Wer nicht auf die süssen Soft-Dinks verzichten kann, greift deshalb zu den vermeintlich unbedenklichen Zero- oder Light-Getränken. Doch auch die haben es in sich. Sie enthalten statt normalem Zucker künstliche Süssungsmittel. Forscher behaupten nun, dass die künstlichen Ersatzstoffe grosse Gesundheitsrisiken bergen.

Risiko erhöht sich um 48 Prozent

Die Ergebnisse einer Studie der Columbia University in New York sind erschreckend. Die Studie stellt einen direkten Zusammenhang zwischen Zero-Getränken und ein um vielfach erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisko her. Wer täglich ein Zero-Getränk zu sich nimmt, erhöht laut Studie das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls um 48 Prozent.

An der Studie nahmen 2564 Personen teil. Während der Forschungszeit erkrankten 559 Teilnehmer an Gefässerkrankungen. 338 starben schliesslich an den Folgen ihrer jeweiligen Erkrankung.

Süssstoffe werden in der Tiermast eingesetzt

Dass zwischen Süssstoffen und Fettleibigkeit ein Zusammenhang besteht, erklärt Udo Pollmer vom Europäischen Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften mit dem Einsatz der Stoffe in der Tiermast: «Süßstoffe werden sicher nicht zur Mast eingesetzt, wenn die Tiere davon abnehmen.»

Genauso verhält es sich beim Mensch: Der Geschmackssinn signalisiert dem Körper, dass Speisen oder Getränke süss sind. Der Organismus stellt sich auf eine grosse Kalorienmenge ein und schüttet Insulin aus. Da Süssstoffe keine Kohlenhydrate liefern, sinkt der Blutzuckerspiegel rapide ab und Heisshunger folgt.

Konsumenten können sich kostenlosen auf dieser Webseite oder in der App informieren. Ein einfacher Produkt-Scan und man enthält in Sekundenbruchteilen die Information, ob ein Produkt betroffen ist. Neu stellt Codecheck eine Auswahl von gesunden Alternativprodukten zur Verfügung. (vsc/SDA)

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