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«Valerian»: Fantastisches Original

Mit «Valerian» inszeniert Luc Besson ein atemberaubendes Spektakel für die Sinne. Sie ist überrascht – und er hat nur bei der Besetzung was zu meckern.

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Dane DeHaan und Cara Delevingne als Valerian und Laureline. play
Dane DeHaan und Cara Delevingne als Valerian und Laureline. STX Entertainment

«Valerian and the City of a Thousand Planets»

Abstract: Valerian liebt seine Missionen. Doch er hat es auch auf seine schöne Partnerin Laureline abgesehen. Nach ihrem letzten Einsatz bleibt aber keine Zeit, um die Gefühlslage zu ­klären. Die ­beiden Agenten müssen sich auf eine Sondermission in die intergalaktische Megametropole Alpha aufmachen – eine Stadt, in der Tausende von Alien-Sorten aus ­allen Winkeln des Universums zusammen­leben. Dort geht alles drunter und drüber, eine Verschwörung ist im Gange – Valerian und Laureline sind gefordert.

Länge: 137 Min.

Land: Frankreich

Besetzung: Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen

Regie: Luc Besson

Das sagt Lukas Rüttimann:

Es ist fies: Ausgerechnet die Wegbereiter kriegen im Kino oft ihr Fett weg. Wie bei Abenteurer John Carter ist auch «Valerian» Vorlagengeber für ein Genre. Fast jeder Sci-Fi-Film hat sich beim französischen Comic bedient. Folge: Vieles scheint abgekupfert, dabei sind «Valérian et Laureline» das Original.

Bei «Valerien and the City of a Thousand Planets» kommt hinzu: Regisseur Luc Besson hat seinen Lieblingscomic bereits in «The Fifth Element» so ausführlich zitiert, dass ein Déjà-vu unvermeidlich ist. Allerdings hat der Franzose 20 Jahre später visuell drei Gänge höher geschaltet. Sein neues Spektakel ist ein intensives Feuerwerk auf alle Sinne geworden. Immer nah an der Grenze zum Grotesken, kann man sich dem kunterbunten Bilderrausch nicht entziehen.

Dass die Handlung da ein wenig auf der Strecke bleibt, ist logisch – aber nicht weiter schlimm. Wären da nicht die Hauptdarsteller: Sorry, aber der melancholische Dane DeHaan ist als Valerian schlicht fehlbesetzt. Auch Model Cara Delevingne wird in Sachen Ausstrahlung von Popstar Rihanna in den Schatten gestellt. Schade. Da hätten ein charismatischer Pfundskerl wie Chris Pratt und eine erfahrene Action-Heldin wie Milla Jovovich besser gepasst. Aber seis drum. «Valerian» ist schräg, bunt, schnell, abgefahren und unterhaltsam. Nicht schlecht für ein Original.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Das sagt Manuela Ackermann:

Valerian» ist einer dieser Filme, die ich mir nie freiwillig anschauen würde. Meine Vorurteile gegenüber Aliens, die sich bekriegen, sind einfach zu gross. «Star Wars» habe ich mir auch noch nie angeschaut – ich bekenne mich schuldig. Optisch ist der Film aber toll. Alpha, die Stadt der tausend Planeten, wo unterschiedliche Alien-Spezies ihr Wissen miteinander teilen, ist faszinierend und kreativ.

Der Regisseur Luc Besson ist ein grosser Fan der französischen Comic-Vor­lage, was man bei der detaillierten Darstellung von Alpha merkt. Auch die verschiedenen Planeten bieten grandiose Bilder, die mich sogar meine Vorurteile für einen Moment vergessen lassen. Valerian und Laureline, die zwei intergalaktischen Agenten, sind mit Dane De­Haan und Cara Delevingne auch okay. DeHaan spielt den Frauenhelden Valerian eigentlich recht cool. Bei Cara habe ich immer das ­Gefühl, sie spielt sich einfach selber. Für diese Rolle passt das aber.

Nur die Geschichte enttäuscht mich leider auf ganzer Strecke. Sie ist zu oberflächlich und kann mit dem Visuellen überhaupt nicht mithalten. Die Liebes­geschichte zwischen Valerian und Laureline ist dazu noch so vorhersehbar – genauso wie das Ende. Da hilft auch Rihannas cooler Auftritt leider nicht mehr. Alles in allem ein Film, den man auch verpassen kann.

Bewertung: 2 von 4 Sternen

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