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Alle paar Wochen steckt jemand in dieser Unterführung fest: So will Frauenfeld die «Tubel-Falle» entschärfen

FRAUENFELD - Fast jeden zweiten Monat bleiben Lieferwagenfahrer in der Unterführung Rheinstrasse in Frauenfeld hängen - trotz mehrerer Warnschilder. Jetzt wollen die Stadt Frauenfeld und der Kanton Thurgau die 2,7 Meter hohe Tubel-Falle entschärfen.

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Er übersah die Warntafel und kam bald nicht mehr weiter: Ein 70-jähriger Mann ist Mitte Juni mit seinem Lieferwagen in einer Unterführung in Frauenfeld TG steckengeblieben. Damit ist er nicht alleine: Etwa jeden zweiten Monat bleibt ein Fahrer in der Tubel-Falle an der Rheinstrasse hängen, wie die «Thurgauer Zeitung» berichtet. Das zeigt die Statistik des kantonalen Tiefbauamts.

Dem wollen die Stadt Frauenfeld und der Kanton Thurgau jetzt ein Ende setzen. Eine entsprechende Warnanlage sei bereits in Auftrag gegeben worden, die bis Ende Jahr installiert werden soll. Dabei sollen heranfahrende Fahrzeuge ausgemessen und vor einer möglichen Kollision mit der Unterführung gewarnt werden.

«Temporeduktion ist nötig»

Als zusätzliche Massnahme wird eine Temporeduktion auf 30 Stundenkilometer eingeführt. «Die Temporeduktion ist nötig, damit den Lenkern genügend Zeit bleibt, um auf die Warnung zu reagieren», sagt Thomas Müller, Leiter des städtischen Amtes für Tiefbau und Verkehr, zur «Thurgauer Zeitung». 

Seit 2002 kam es in der Unterführung Rheinstrasse zu 57 Unfällen. Die Häufigkeit zeigt sich auch in zahlreichen Polizeibildern. Wie viele Fahrzeuge bis zur Entschärfung noch in der Tubel-Falle hängen bleiben, wird sich zeigen. (szm)

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