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Angestellte schlafen in ihren Autos, um sich einen Platz zu sichern: Parkplatz-Chaos bei Tesla

FREMONT, KALIFORNIEN - Bei Tesla gibt es viel zu wenige Parkplätze. Die Angestellten stellen ihre Fahrzeuge überall hin, wo es ein paar Quadratmeter Platz hat. Einige blockieren sogar die Fahrspur. Nun will das Unternehmen reagieren und sucht nach einem Parkplatz-Manager.

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Die eingezeichneten Parkplätze vor der Tesla-Fabrik sind schon lange alle besetzt. Auch in den Grünanlagen und auf den Randsteinen stehen überall Autos. Und es rollen immer noch mehr Arbeiter mit ihren Fahrzeugen an. Die Angestellten des kalifornischen Autobauers leiden unter akuter Parkplatznot. Darum sucht das Unternehmen von Elon Musk nun nach einem Spezialisten, der das Problem beheben soll.

Der Parkplatzmangel hat wegen des starken Wachstums von Tesla in den letzten Jahren wahnwitzige Ausmasse angenommen. Wie das «Wall Street Journal» berichtet, müssen die rund 6000 Angestellten bei der Autofabrik in Fremont, Kalifornien, mit 4500 Parkplätzen auskommen. Und auch am Hauptsitz in Palo Alto gebe es viel zu wenige Abstellplätze.

Angestellte schlafen im Auto, um sich Parkplatz zu sichern

Die Zustände vor den Gebäudekomplexen sind dementsprechend chaotisch. Autos stehen kreuz und quer auf den Randsteinen, unter Bäumen, im Kiesbett und sogar mitten auf der Fahrspur. Ein Mitarbeiter hat einen Instagram-Account eröffnet, auf dem er die Bilder der schlimmsten Aufwüchse sammelt, um das Park-Chaos zu dokumentieren. 

Erste Massnahmen wie die Eröffnung von weiteren Parkfeldern mitsamt Shuttledienst im 10-Minutentakt oder Belohnungen für Angestellte, die mit dem Fahrrad erscheinen, haben gemäss «Wall Street Journal» nicht gefruchtet. Die Zahl der Abstellplätze reicht bei weitem immer noch nicht. Unterdessen hätten einige Mitarbeiter sogar begonnen, mehrere Stunden zu früh zur Arbeit zu kommen, und dann im Auto weiter zu schlafen, bis ihre Schicht beginnt. Und das nur, um sich einen Parkplatz zu sichern.

Parkplatzmanager gesucht

In der Zwischenzeit hat auch das Management des Autobauers erkannt, dass es so nicht weitergehen kann, und sucht nun nach einem Spezialisten, der sich des Problems annehmen soll. Der Parkplatz-Manager soll neue Ansätze zur Verringerung der Parkplatznachfrage entwickeln und «die Entwicklung, Optimierung, strategische Ausrichtung und Aufsicht über die Parkplätze» verantworten.

Wer auch immer den Job erhält, steht vor einer Mammutaufgabe. Immerhin kann er oder sie mit der vollen Unterstützung von Tesla-CEO Elon Musk rechnen. In einem Telefonat mit Analysten nannte er das Parkieren jüngst seinen «grössten Albtraum». (krj)

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